Software, die tut, was auf dem Zettel steht. Und nichts anderes.
Gehört Software zum Projekt, reicht Aigis bis in den Quelltext: Dokumentation, Funktion, Sicherheit, verborgene Fähigkeiten und Treue zur Vorgabe.
Quellcode gegen Dokumentation, Vorgaben und Sicherheitsregeln: CORE dokumentiert die Absicht, PULSE prüft Funktion und Stabilität, SHIELD die Sicherheit — jeder Befund mit CWE, Fundstelle und Empfehlung. TROJAN findet, was der Code kann, obwohl es in keiner Vorgabe steht.
Bei Zulieferungen: ob der gelieferte Code tut, was bestellt war — und nichts anderes. Bei Altsystemen: was der Code wirklich macht, bevor jemand ihn anfasst. Vor der Freigabe: welche Befunde offen sind, welche akzeptiert wurden und warum.
Entwicklung, Architektur, Security, Test — und Einkauf oder Projektleitung, die Software beauftragen, ohne sie lesen zu können. Prüfen können Sie auch, ohne den Quellcode herzugeben: der lokale Prüfer läuft bei Ihnen.
Wer was tut — und wer entscheidet.
- EBENE MENSCHDer Mensch legt fest, was gelten soll — und entscheidet.
- EBENE AIGISAigis liest, vergleicht und belegt.
- EBENE MASCHINE + KISoftware, Lieferanten und KI-Werkzeuge liefern — und werden gegen die Vorgaben gehalten.
Eine Prüfung, die in einer Liste endet, hat nicht geprüft. Sie hat vertagt.
Zero Findings heißt: es steht nichts mehr offen — und ein Projekt, bei dem nichts offen ist, steht nicht still. Das ist nicht nur ein Qualitätsziel, sondern die Voraussetzung dafür, dass eine Prüfung wiederholbar ist: Jeder Lauf trägt eine Nummer, jeder frühere Stand bleibt erhalten.
Prüfen. Entscheiden. Anpassen. Wieder prüfen.
Bis nichts mehr offen ist — nicht bis die Besprechung vorbei ist.
Eine übliche Prüfung endet in einer Liste, einer Besprechung und Nacharbeit. Sobald mehr produziert wird, hält dieses Vorgehen nicht mehr Schritt. Aigis macht daraus einen wiederholbaren Ablauf: Abweichung erkennen, Ursache zeigen, Entscheidung festhalten, Anpassung prüfen, erneut nachsehen.
Daraus entsteht nicht nur Zeitgewinn, sondern ein Register, das man weiterreichen kann: jede Vorgabe, jeder Befund, jede Entscheidung mit Namen und Zeitpunkt. Wer später fragt, warum etwas so entschieden wurde, findet die Antwort — nicht die Erinnerung daran.
Vier Schritte. Jeden stoßen Sie an — die Arbeit macht Aigis.
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Sie legen ein Projekt an und laden Ihre Dokumente hinein.
PDF, Word, Excel, Text — auch Eingescanntes, bis 40 Bildseiten je Dokument; was darüber liegt, meldet Aigis namentlich als nicht gelesen. Sortiert in Rubriken, damit später erkennbar ist, woher eine Vorgabe stammt. Aigis bringt keine Gesetzessammlung mit; es liest, was Sie ihm geben. Das ist Absicht: Es gilt Ihre Fassung, nicht irgendeine — das Allgemeinwissen des KI-Modells ist Hintergrund, nicht Maßstab.
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Sie lassen jede Rubrik auswerten — Aigis zieht die Vorgaben heraus.
Was gelten muss, was verboten ist, wer zuständig ist — mit Beleg und Quelldokument; Seite, Blatt, Zeile oder Absatz dort, wo Aigis das Zitat wiederfindet, bei mehreren Treffern alle. Jede Vorgabe trägt ihren Grad: wörtlich belegt, aus dem Beleg geschärft oder nur erschlossen — ein Zitat, das so nicht im Dokument steht, gilt nie als wörtlich.
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Sie starten die Gesamtprüfung — Aigis hält jede Vorgabe gegen jede andere.
Vor dem Start sehen Sie, was es kostet. Über die Oberfläche läuft nichts von selbst; jede Auswertung startet eine Person — oder, per Schnittstelle, Ihr eigenes System. Kommt ein Dokument dazu, lassen Sie die Rubrik neu auswerten und starten die Gesamtprüfung erneut — jeder Lauf trägt eine Nummer, frühere Stände bleiben erhalten.
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Sie bekommen eine Liste — und reichen sie weiter.
Widersprüche, Lücken, Klärungsbedarf, Entscheidungsraum — jeder Punkt mit Schweregrad. Jeden Konflikt als Akte, jede Rubrik als Register, die Auswertungen als PDF, Excel oder Präsentation. Lesbar für jemanden, der nie in Aigis war — und Ihr Nutzungsrecht: Sie dürfen die Ergebnisse in eigene Berichte übernehmen und weitergeben.
Die Vorgabenprüfung — Rubriken auswerten und Gesamtprüfung — nach Umfang in Verrechnungsseiten: eine Verrechnungsseite sind 350 Zeichen Text, eine nur als Bild vorliegende Seite zählt schwerer. Nicht nach Sitzplätzen, nicht nach Rechenzeit. Dazu ein fester Monatsbetrag für die Verwahrung Ihrer Daten, das erste Gigabyte inklusive; Zusatzdienste wie Rückfragen an die Vorgaben, Übersetzungen oder Quellcode-Prüfungen stehen mit Festpreis je Lauf in der Preisliste. Vor jeder Auswertung sehen Sie eine Vorschau; verrechnet wird der gemessene Umfang, und der steht auf der Rechnung. Neue Mandanten starten mit einem Startguthaben. Alle Sätze stehen in Ihrer Preisübersicht nach der Anmeldung.
Betrieb und Speicherung bei Amazon Web Services in Stockholm. Die KI-Modelle — Claude von Anthropic — laufen über Amazon Bedrock ausschließlich in EU-Regionen; der Modellhersteller erhält weder Ihre Eingaben noch die Ergebnisse, und nichts davon wird zum Training verwendet. Mandanten sind voneinander getrennt. Ihre hochgeladenen Dateien können Sie zusätzlich mit einer Passphrase verschlüsseln, die nur Sie kennen; die daraus gezogenen Vorgaben und Befunde liegen in der Datenbank Ihres Mandanten und sind von der Passphrase nicht erfasst. Export jederzeit; nach Abschluss eines Projekts bleiben drei Monate zum Herunterladen, danach wird gelöscht — nicht archiviert.
Aigis ist ein Produkt von Hofmann Computer Systems e.U., Neuberg im Burgenland — IT-Dienstleistung seit 2010, Inhaber Andreas Hofmann. Aigis läuft in geschlossener Beta; die Vertragsbedingungen finden Sie im Fußbereich, Auftragsverarbeitungsvertrag und Liste der Subverarbeiter erhalten Sie auf Anfrage unter office@hsys.at.
Drei Situationen, in denen es sonst teuer wird.

Prüfen, ohne den Quellcode herzugeben.
Der Kunde legt fest, woran gemessen wird. Der Lieferant betreibt den Aigis-Prüfer auf seinem eigenen Rechner: ein Python-Skript, dessen Quelltext er lesen kann. Es liest die Datei lokal, fragt ein lokales Modell und spricht nach außen nur mit dem Mandanten. Der Quellcode verlässt das Haus nicht als Ganzes — die Befunde tun es, ohne Freigabeschritt: Fehler und Schwachstellen mit Stelle, Verweis auf die verletzte Vorgabe und, wo das Modell sie zitiert, wenigen Zeilen Code. Die Suche nach Funktionen, die in keiner Vorgabe und keiner Dokumentation vorkommen, braucht die Dateien im Aigis-Arbeitsbereich. Wie ein Gutachter, der den Wagen in Ihrer Halle prüft und nur sein Gutachten mitnimmt.
Selbst können. Selbst prüfen. Selbst entscheiden.
Digitale Souveränität ist mehr als Serverstandort und Verschlüsselung. Sie heißt: selbst verstehen, selbst prüfen, selbst entscheiden können. Aigis verringert die Abhängigkeit von einzelnen Fachleuten, von Beratungen, von Lieferanten und von Abläufen, in die niemand hineinsieht — ohne Ihnen die Verantwortung abzunehmen. Wer für jede Frage einen Berater braucht, hat keine Kompetenz gekauft, sondern eine Abhängigkeit gemietet.
Die häufigsten Fragen aus der Praxis.
Ersetzt AIGIS Juristen, Auditoren oder Entwickler?
Nein. AIGIS ist KI-gestützte Analyse: Es deckt auf, belegt und strukturiert — die fachliche Prüfung und die Entscheidung bleiben bei Menschen. Kollidieren zwei Vorgaben, legt AIGIS den Entscheidungsraum dar und nimmt die getroffene Entscheidung ins Register auf; es urteilt nicht.
Wem gehören Daten und Ergebnisse?
Ihnen. Getrennte Arbeitsbereiche je Mandant; Ihre hochgeladenen Dateien können Sie zusätzlich mit einer Passphrase verschlüsseln, die nur Sie kennen; Export jederzeit, und nach Abschluss eines Projekts drei Monate lang, danach Löschung. Ihre Daten, Ihre Regeln, Ihre Entscheidung.
Was ist der lokale Prüfer?
Ein Python-Skript, das Sie im Quelltext lesen können; es braucht Python und ein lokal laufendes Modell (Ollama). Es holt sich Aufträge aus Ihrem Mandanten, liest die genannte Datei auf Ihrem Rechner, fragt das lokale Modell und sendet Zusammenfassung und Befunde zurück — ohne Freigabeschritt. Nach außen spricht es nur mit der Adresse Ihres Mandanten; keine Telemetrie. Es schreibt nur, wenn Sie selbst eine Kommentierung Ihres Codes anstoßen. Wer statt des lokalen Modells Claude wählt, schickt den Code an Anthropic — eine Einstellung, keine Voreinstellung. Ein lokales Modell ist kleiner; seine Erkennungsleistung hängt vom Modell ab und ist nicht garantiert.
Wie kommt Quellcode in Aigis?
Als Dateien in einen Projektordner — mehrere auf einmal; ob eine Datei Quelltext ist, entscheidet ihr Inhalt, nicht die Endung, und was keiner ist, wird abgewiesen und gemeldet. Ein öffentliches GitHub-Repository importieren Sie per Adresse, ohne Zugangsdaten — private Repositories, GitLab oder Azure DevOps sind nicht angebunden. Oder der lokale Prüfer liest die Dateien auf Ihrem Rechner. Befunde gehen als SARIF wieder hinaus: in die IDE, in GitHub Code Scanning oder DefectDojo.
Kein „wird schon passen“. Kein weiteres PDF fürs Repository.
Aigis prüft nachvollziehbar, mit Beleg, und genau gegen das, was tatsächlich gefordert ist.
Sie sagen, was gelten soll. Aigis findet heraus, ob es wirklich gilt — und ob sich alle daran halten.